Botox oder Hyaluronsäure?

News vom 10. November 2014
Botox oder Hyaluronsäure zur Faltenbehandlung?

Faktoren wie Stress, Hormonstörungen (z.B. Menopause oder nach einer Geburt), übermäßige Sonneneinwirkung, Nikotin und ein ungesunder Lebensstil beschleunigen den natürlichen Alterungsprozess unserer Haut, welcher vor allem durch nachlassende Hyaluron- und Kollagenproduktion in unserem Körper entsteht. Der Teint wird matter und fahler, kleine Linien treten stärker in Erscheinung, die Hautstruktur wird uneben und es bilden sich Falten und Fältchen. Zur Faltenbehandlung kommen derzeit vor allem Botox und/oder Hyaluronsäurefiller zum Einsatz.

Doch welche Falten lassen sich mit welcher Methode behandeln?

Botulinumtoxin (das Bekannteste ist mit dem Handelsnamen „Botox“ am Markt) eignet sich, um die sogenannten Mimikfalten zu behandeln. Dies sind all jene Falten, die durch Mimik entstehen. Hierzu zählen die sogenannten Lachfalten oder Krähenfüsse im Bereich der Augen, die Zornesfalte, die durch Zusammenziehen der Augenbrauen als senkrechte Falte zwischen diesen entsteht, die perioralen Falten, auch bekannt als Plisséefalten oder Raucherfalten und die Stirnfalten. Stirnfalten entstehen durch vielfältige mimische Muskelkontraktionen. Von Zorn über Konzentration, sowie der Ausdruck von Freude oder Wundern wird durch das Anheben der Stirn geäußert.

Durch Botoxinjektionen werden die Muskeln, die für die jeweilige Mimik erforderlich sind, gezielt blockiert. Diese Methode führt schnell zur Glättung der entsprechenden Gesichtsregion, indem die entsprechende Mimik reduziert wird bzw. nicht mehr erfolgt. Leider führt dieses Verfahren häufig, vor allem auch bei falscher oder Überdosierung, auch zu einer maskenhaften Erscheinung. Selbst bei fachgerechter Injektion verändert sich zwangsläufig durch die Lähmung einzelner Muskeln die Mimik und damit der Gesamtausdruck, der jedem Menschen eigen ist und ihm seine Persönlichkeit verleiht. Zu beobachten sind darüber hinaus die Entstehung neuer Falten an anderen Stellen, was sich auf die „neue Mimik“ zurückführen lässt.

Hyaluron Gele, welche in unterschiedlichen Konsistenzen zur Verfügung stehen, können gezielt in Falten eingebracht und die Faltentiefe dadurch minimiert oder Gesichtsbereiche wieder angehoben werden. Hyaluron hat neben des stützenden und auffüllenden Effektes die Eigenschaft, Wasser zu binden, was die Haut praller und fester erscheinen lässt. Dieser Effekt lässt sich bildlich ganz gut mit einer frischen  und einer getrockneten Weintraube veranschaulichen.

Vor allem die Falten, welche durch Volumenverlust der Haut und das hierdurch verursachte Absinken einzelner Gesichtspartien, verursacht werden, lassen sich durch Hyaluroninjektionen sehr gut behandeln. Hierzu zählen die  Nasolabialfalten, welche von den Nasenflügeln zum Mundwinkel verlaufen und die Marionettenfalten, welche vom Mundwinkel nach unten verlaufen. Sind diese beiden Faltentypen sehr stark ausgeprägt, lassen sie ein Gesicht traurig, müde oder sogar böse erscheinen. Häufig verlieren auch die Lippen im Laufe des Lebens an Volumen. Die durch entsprechende Mimik entstehenden perioralen Falten (Plissèefältchen, Raucherfalten) können durch Wiederherstellung des Lippenvolumens minimiert werden. Gerade im Bereich der Lippen ist auf Natürlichkeit im Ergebnis und Sorgfalt bei der Technik einschließlich der Wahl des Hyaluronpräparates zu achten, um die sogenannten „Schlauchbootlippen“ zu vermeiden.

Stärker vernetzte Hyaluron Gele kommen zum Einsatz, um den Volumenverlust, vor allem im Wangenbereich wieder auszugleichen. Einzelne Gesichtspartien können hiermit wieder angehoben und somit den durch den Volumenverlust entstandenen Falten entgegengewirkt werden, (Lifting-Effekt). Ein weiteres Einsatzgebiet stellen die Tränenrinnen / Tränensäcke dar, welche durch den natürlichen Abbau von Fettgewebe im Bereich unter den Augen entstehen.

Um die Elastizität und Spannkraft der Gesichts- und Dekolletéhaut insgesamt wieder zu erhöhen, stehen Wirkstoffkombinationen aus unvernetzter Hyaluronsäure, Antioxidantien, Mineralien und Vitaminen zur Verfügung. Diese werden durch Mikroinjektionen großflächig in die zu behandelnden Regionen eingebracht und führen durch die herbeigeführte Glättung  zu einer verbesserten Strahlkraft der Haut. Durch die Erhöhung der Spannkraft und Elastizität können bestehende Fältchen minimiert und der Entstehung neuer Falten entgegen gewirkt werden.

Hyaluronsäureinjektionen haben zum Ziel, den Verlust des Volumens wieder herzustellen. Die Mimik und natürliche Ausstrahlung bleibt unverändert erhalten.


 

Annette Beuter

Annette Beuter, Heilpraktikerin

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